Deutsch-Französischer Tag am 21.01.2007
Kultur als Brücke zwischen den Völkern
Am Deutsch-Französischen Tag war Robert-Frank Jacobi, der deutsch-französische Lie- dermacher zur Matinée der DFG in der evangelischen Kirche gekommen. Er wurde von Anita Pirman-Lorin begleitet, einer der besten Akkordeonistinnen in Frankreich.
Es war faszinierend zu hören, wie er mit seinen Liedern und gesprochenen Gedanken das traf,was sich, nicht nur die DFG Budenheim, in die Statuten geschrieben hat, die deutsch-französischen Beziehungen auf allen Gebieten zu festigen und die Zusammenarbeit zu vertiefen, um der Verständigung beider Völker zu dienen.
Er sang in seinen aufrüttelnden Texten zur Gitarre in deutsch, französisch und in elsässischer Mundart Lieder von Familie, Freundschaft, vom Urwalddoktor Albert Schweizer, den er persönlich kannte. Auch die Nähe des Soldatenfriedhofs bewog ihn das Lied „Sag mir wo die Blumen sind“ zu singen. Edith Pirman begleitete ihn einfühlsam auf dem typisch französischen Akkordeon. Die Zuhörer in der Pützer-Kirche dürften es nicht bereut haben, jenen Ohrenschmaus zu verinnerlichen, den sie an der sonntäglichen Matinee serviert bekamen. Robert Frank Jacobi gefiel mit seinen eigenen poetischen, teils humorvollen Kompositionen, die er erklärend besprach.
Er ist ein überzeugter Europäer, der Deutschland und Frankreich als Lokomotive bezeichnet, die andere mitzieht. Nach dem Motto, lasst die Kinder zu mir kommen, bat er die anwesenden Kinder zu sich nach vorne zum Mitsingen. Das Publikum stimmte ebenfalls mit ein. Im Anschluss an das Konzert hielt Robert Frank Jacobi für die Präsidentin der DFG, Lilli Maier, eine Überraschung bereit. Als Kulturbeauftragter grenzüberschreitender Zusammenarbeit im General- und Regionalrat der Gemeinden Europas überreichte er Lilli Maier eine Urkunde, auf der diese als eine Brückenbauerin zwischen beiden Völkern bezeichnet wird. Diese war vom Ancien Ministre André Bord unterzeichnet.




