35 Jahre AEB-DFG 2005 - Die HYMNE klappte auch ohne CD
Das hatte die kleine Caroline schnell erraten: Das Objekt, das sie hinter einem Tuch ertasten musste, konnte nur der Eifelturm sein. Schwieriger war es dann schon, die vielen zu einer Collage zusammengeklebten Bilder einem Land zuzuordnen. Die ausgedehnten Waldflächen hätten eher zu Kanada gepasst, aber das liegt ja nicht in Europa. Und um Europa und seine Bürger ging es beim 35-jährigen Partnerschaftsjubiläum der DFG Budenheim und der AEB Eaubonne.
Mit dem Familienvormittag im Garten der Pankratiuskirche sollten die Kinder mit Spielen, wie „Europa mit allen Sinnen erfassen“ oder dem Erraten der europäischen Flaggen an die Staatengemeinschaft herangeführt werden. „Die Jugend tut noch nicht genug für Europa, das Thema interessiert sie noch nicht“ ist sich die Vorsitzende der Budenheimer DFG, Lilli Maier, sicher. Mit Aktionen wie dem Kindertag will die DFG Abhilfe schaffen. „Denn“, so L. Maier, „die Völker in Europa verstehen sich schon, aber der Weg ist noch weit und den muss die Jugend irgendwann weitergehen.“ Das hätten auch die jüngsten Wahlen zur EU-Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden demonstriert. In Eaubonne übrigens, so erzählten die rd. 50 Gäste, die mit dem Vorsitzenden der AEB, Jacques Humbert, und Bürgermeister Francois Balageas über das Wochenende nach Budenheim gereist waren, hatten rund 54 Prozent aller Wahlberechtigten der Verfassung zugestimmt. Die Ablehnung sei aus den südlichen Gebieten Frankreichs gekommen, so war zu erfahren.
Mit drei Tagen Programm hatte sich die DFG auf den Besuch aus Frankreich vorbereitet. Für den Festakt am Samstagnachmittag in der Pankratiuskirche war eigens ein Kinderchor ins Leben gerufen worden, der die Zuhörer mit traditionellen französischen Volksweisen erfreute.




