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Herzlich Willkommen - Bienvenue

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Liebe Leserin, lieber Leser,
Die Homepage der DFG wird in Zusammenarbeit mit der Homepage  unserer Partnergesellschaft  AEB in Eaubonne gepflegt.

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FLAMINO BERTONI – EIN LEBEN FÜR CITROEN

Rotwein-Käse-Abend

am Freitag, den 18.11.2016, 19:00 Uhr, Autohaus Höptner, Am Mombacher Kreisel/ in der Dahlheimer Wiese 26

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich bis zu 06.11.2016 unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Bei dieser Autorenlesung auf Deutsch von Stephan Bonutto werden einige von Bertoni entworfene Autos zur Veranschaulichung ausgestellt.

Anschließend werden zahlreiche französische Käsesorten mit französischem Rotwein und Baguette serviert.

Autorenlesung aus dem Buch „Flaminio Bertoni, ein Leben für die Form“ durch Stéphane Bonutto

Dreißig Jahre lang beeinflusste Flaminio Bertoni die Formensprache des Automobilherstellers Citroën maßgeblich. Ob modernistischer «Traction Avant», funktionaler 2CV, avantgardistische «Göttin» oder der barocke Ami 6: Bertonis Entwürfe lassen das millionenfach hergestellte Industrieprodukt Auto zum skulpturalen Kunstwerk werden.

Flaminio Bertoni war vom einem unstillbaren Willen nach Gestaltung getrieben. Skulpturen, Zeichnungen und ganze Bauwerke machten ihn zu einem bekannten Künstler und Bildhauer seiner Zeit. Das Buch, auf italienisch vom Sohn des Künstlers Leonardo Bertoni verfasst und von Stéphane Bonutto auf Deutsch übersetzt, beschreibt Leben und Werk eines Menschen, der sich vollends der Form widmete.

In einer 30- bis 45-minuten langen Lesung, begleitet durch Ton und Bild, werden mehrere Facetten der Persönlichkeit des gebürtigen italienischen Künstlers, der Frankeich als seine Heimat wählte, hervorgehoben. Veranstaltungsort ist das Citroën-Autohaus Höptner in Mainz. Zur Veranschaulichung werden dort an diesem Tag ein paar von Bertoni entworfenen Automobile ausgestellt.

   

Praktikum im Rathaus Budenheim

Auch in diesem Jahr konnte durch die DFG wieder ein Praktikumsplatz vermittelt werden. Caroline hat nachfolgend ihre Erlebnisse aufgeschrieben:

Bericht meines Praktikums im Rathaus Budenheim

Als Studentin der Classes Préparatoires für Handelsakademien hatte ich das Glück ein Praktikum im Monat Juli im Rathaus Budenheim durchzuführen. Deshalb danke ich Frau Maier,  Ehrenpräsidentin der DFG Budenheim (Deutsche Französische Gesellschaft) und Pétra Irle Vizepräsidentin der AEB (Association Eaubonne Budenheim) und  Bürgermeister Rainer Becker, die es mir ermöglichten, dies zu tun. Ich wohnte bei Frau Maier in einem separaten Studio, nicht weit von meiner Arbeitsstelle und in 20 Minuten mit dem Bus nach Mainz.

Ich kam am ersten Juliwochenende in Budenheim an. An diesen Tag begann gerade das jährlich stattfindende Straßenfest. Am Samstagabend sind wir zu dem Stand der Dalles-Ehrengarde gegangen. Dieser lag direkt gegenüber dem Stand des Deutsch-Italienischer Freundeskreises (DIF). Und am diesem Abend spielten die Italiener gegen Deutschland. Überall wurde ich herzlich begrüßt und es war eine ausgelassene Stimmung.

Vizepräsidentin der AEB Petra Irle, daneben Praktikantin Caroline Deschamps

 

Mit fehlendem Vokabular und keine Übung in der deutschen Sprache habe ich am Montag den vierten Juli mit einigen Schwierigkeiten die Arbeit begonnen. Zuerst wurde ich bei allen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt, danach durfte ich mich in das Büro von Frau Gethöffer, der Sekretärin des Bürgermeisters, setzen. Dort habe ich die Broschüre von Budenheim bekommen um die Stadt, zum Beispiel die verschiedenen Aktivitäten, Geschäfte, Unternehmen usw. kennen zu lernen. Budenheim hat 8500 Einwohner, eine Grund-und Real-Schule-Plus, ein Schwimmbad, einen Fußballplatz, einen Golfplatz, vier Kindergärten, eine Waldsporthalle, ein Rheinufer mit Fährbetrieb u.v.m.

Vormittags habe ich täglich mit Frau Gethöffer die Post sortiert und mit Frau Rejak oder Herrn Kariaus in die gemeindeeigenen Außenstellen verteilt. Nachmittags habe ich täglich mit meinen Kollegen zusammen (Frau Kolter, Frau Briese und Herr Henn) bei den Büroarbeiten geholfen. Ich habe den Ablauf der Kommunalverwaltung kennen gelernt und auch gelernt wie die verschiedenen Dienste organisiert werden. Jeden Tag habe ich in meinem Übungsheft neue Wörter eintragen können, um wichtige Dokumente zu verstehen.

Außer diesen Büroarbeiten hatte ich Gelegenheit mit Herrn Bürgermeister Becker an Veranstaltungen außer Haus, wie zum Beispiel einer Abschlussfeier in der Grundschule Plus und einer Geburtstagfeier zum 80. Geburtstag  teilzunehmen. Da es Mitte Juli war und auch in den Ferien, gab es weniger Arbeit im Rathaus, deshalb durfte ich für eine Woche im Waldkindergarten arbeiten. Die Kinder sprechen langsam und sie sagen immer wieder alle das Gleiche: so habe ich meine Allgemeinsprache verbessern können. Dabei habe ich auch das tägliche Leben in einer deutschen Stadt erforschen können und festgestellt, dass es einige Unter-schiede zwischen Frankreich und Deutschland gibt.

Zu alledem habe ich das Land der tausend Hügel, den Taunus, besichtigen können. Es ist ein historisches Weinbaugebiet mit dem Schloss Johannisberg. Ebenso habe ich die bekannte Stadt Rüdesheim mit dem Niederwalddenkmal besucht. Auf der anderen Rheinseite liegt die Rotweinstadt Ingelheim mit der Burgruine des Karl des Großen. Ebenso ist die bekannte Firma Boehringer (Arzneimittel) dort ansässig. Der Vizepräsident der DFG, Serge Garau und seine Frau, haben mich netter Weise begleitet.

Ich habe auch das Glück gehabt, dank Frau Maier, am vierzehnten Juli (dem französischen Feiertag) an einem Empfang des französischen Generalkonsulates im Archäologischen Museum in Frankfurt am Main teilzunehmen. Die französische Generalkonsulin hat eine Rede über die Wichtigkeit der deutsch-französischen Beziehungen und die Städtepartnerschaften gehalten. So habe ich dem ganzen Tag in Frankfurt verbracht und auch das Städel-Museum am Mainufer besucht.

Während meines Aufenthaltes habe ich viel gesehen und erlebt. Zum Beispiel war ich in Mainz, einer  schöne Stadt mit einem großen Markt am Domplatz, das kurfürstliche Schloss mit seinem Garten, dort habe ich das Fußballspiel Deutschland-Frankreich gesehen, das Landesmuseum  mit z.Zt. einer Ausstellung über 200 Jahre Rheinhessen, dem berühmten Gutenberg Museum, die Altstadt und die Fußgängerzone mit der typischen Häusern.

Dank der Städtepartnerschaft zwischen Budenheim und Eaubonne hatte ich die Gelegenheit,  Deutschland besser kennen zu lernen. Auch habe ich mein Wissen erweitert. Das hat mich motiviert, weiterhin Deutsch zu lernen.

   

46. Freundschaftstreffen auf Schloss Waldthausen

Lilli Maier ist nun Ehrenpräsidentin der DFG

Im Festsaal von Schloss Waldthausen erinnerte Bürgermeister Rainer Becker an die Anfänge der Deutsch-Französischen Freundschaft zwischen Budenheim und Eaubonne, die seit dem Jahr 1968 besteht. Damals hatten Bürgermeister Erwin Renth (†30. April 1993) und sein französischer Amtskollege André Petit die Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden besiegelt.

 

Insbesondere freue es ihn, so Rainer Becker, dass André Petit, nunmehr 95-jährig, zu diesem Freundschaftstreffen nach Budenheim gekommen sei. Gerade Schloss Waldthausen sei durch die französische Besatzungszeit geprägt. Es war General Marie-Pierre Kœnig, der recht aufwendig in dieser Zeit begann, das Schloss umzubauen. Sein Ziel, diesen Ort als militärischen Sitz zu nutzen, war ihm allerdings nicht vergönnt. Mit Blick auf die Annäherung zwischen Deutschen und Franzosen hätten diese einen langen und steinigen Weg zurückgelegt. In diesem Zusammenhang wolle er an die Männer erinnern die aufeinander zugegangen und jene Freundschaft manifestierten, die heute selbstverständlich sei. Die von Budenheimer Bürgerinnen und Bürger im Jahr 1970 gegründete »Deutsch-Französische Gesellschaft Club Eaubonne« wurde seit 1994 bis zum 04. März 2016 von Lilli Maier als Präsidentin geführt. Sie gehöre zu den Gründungsmitgliedern der DFG und habe in der langen Zeit ihres engagierten Wirkens Verdienste erworben. Ihr Einsatz verdiene Anerkennung und Respekt. Daher habe die Mitgliederversammlung beschlossen, sie zur Ehrenpräsidentin zu ernennen, er freue sich über diese Auszeichnung. Rainer Becker rief den Anwesenden zu: „Erheben Sie das Glas, es lebe Budenheim, es lebe Eaubonne, es lebe unsere Freundschaft!“

 

Die Ernennung zur Ehrenpräsidentin nahm daraufhin Serge Garau, Vizepräsident der DFG – Club Eaubonne, mit Überreichung einer Ernennungsurkunde vor, assistiert von Bürgermeister Rainer Becker und dem Budenheimer Blütenkönigshaus. Der Präsident der Assoziation Eaubonne Budenheim (AEB), Pierre Dontenville, betonte, dass Freundschaft ein Gesicht habe und dafür ständen Lilli Maier und André Petit mit ihrem langjährigen Engagement. Hervé Collet, Beigeordneter aus Eaubonne, sagte, dass die Partnerschaft zwischen Eaubonne und Budenheim auf gesunden Beinen stehe, und rief den Anwesenden zu: „Wir sind alle Budenheimer“. Sie könne sich noch recht genau an den ersten Kontakt in Eaubonne erinnern, so Lilli Maier in ihrer Rede. Auch an die vielen Schüleraustausche und die Treffen im Rahmen der Partnerschaft. Sie danke allen Vorstandsmitgliedern und vor allem danke sie ihrer Familie für die gewährte Unterstützung. Da an der Mitgliederversammlung eine Nachfolgerin bzw. Nachfolger nicht auszumachen war, hoffe sie, dass recht bald das Präsidentenamt besetzt werden könne. Die Feier des Freundschaftsfestes wurde musikalisch umrahmt von dem Jugendorchester der Musikschule Eaubonne, Leitung Jean-Luc Riera, und von der Chansonette Irmgard Haub, begleitet von Markus Schönberg. Einige der französischen Gäste kommen seit etwa 29 Jahren zu den Begegnungen nach Budenheim und werden, wie alle Eaubonner Gäste, von Budenheimer Gastfamilien aufgenommen, was natürlich auch umgekehrt gilt. (Heribert Schäfer)

   

Tristesse/Trauer

Ensemble avec nos amis d’Eaubonne nous pleurons les victimes qui sont tombées à Bruxelles/Belgique aujourd’hui le 22/03/2016.

Zusammen mit unseren Eaubonner Freunden trauern wir um die heutigen Opfer des schrecklichen Attentats in Brüssel/Belgien.

   

DFG Budenheim wählt neuen Vorstand

DFG Budenheim wählt neuen Vorstand - Amt des 1. Vorsitzenden bleibt vakant

Budenheim. Am Freitag, den 04. März 2016 fand die diesjährige Vollversammlung der DFG Budenheim mit Wahl des neuen Vorstandes statt. Ebenfalls zur Abstimmung standen eine Satzungsänderung des Vereins und die Ernennung Lilli Maiers zur Ehrenpräsidentin.

Mit Beginn der neuen Amtsperiode legte Präsidentin Lilli Maier alters- und krankheitsbedingt das Amt der 1. Vorsitzenden der DFG Budenheim nieder. Da sich bisher niemand bereit gefunden hat, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen, wurden am 04. März 2016 lediglich ein geschäftsführender Vorstand und der 2. Vorsitzende neu gewählt. Serge Garau ist als Vizepräsident für die kommende Amtsperiode erneut bestätigt, neue Schatzmeisterin ist Anke Becker, neue Generalsekretärin Dr. Nina Forler, Jugendvertreterin Doris Kette. Als Beisitzer fanden Doris Kette, Daniela Reibel-El Batanony, Wolfgang Drogula und Hartmut Schrörs die Zustimmung aller anwesenden Mitglieder.

Ebenfalls zur Abstimmung standen eine Satzungsänderung und die Ernennung der bisherigen Vorsitzenden Lilli Maier zur Ehrenpräsidentin der DFG Budenheim, letztere beantragt durch Bürgermeister Rainer Becker und Dr. Nina Forler. Die Ernennung feierliche Ernennung Lilli Maiers wird am 14. Mai 2016 auf Schloss Waldthausen stattfinden. Dort richtet die Gemeinde für die DFG deren Festabend zum Freundschaftsfest aus, den Chansonnière Roswitha Haub mit gestaltet.

Für das Freundschaftsfest vom 14.-16. Mai 2016 werden noch Gastfamilien gesucht. Wer gerne französische Gäste beherbergen und am Rahmenprogramm des Freundschaftsfestes teilnehmen will, ist herzlich eingeladen, sich mit Lilli Maier ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) in Verbindung zu setzen. Alle, die sich für die Aktivitäten der DFG Budenheim interessieren, sind herzlich zum Besuch der Website eingeladen www.dfg-budenheim.de